Sonntag, 8. September 2013

Ant's Beats - Woche 3


#7 FIGHT CLVB & Aire Atlantica - Shout That

Diese Woche starten wir das Rennen mal mit ein paar mehr Kandidaten, was aber sicherlich niemandem schadet. Auf Platz sieben landet zumindest das "Experiment" von FIGHT CLVB und Aire Atlantica, eine Komposition aus hochgepitchten Vocals und heftigem Bass, die, zugegeben, nicht jedem gefallen wird. Mir schon!


#6 Kryder - Aphrodite

Platz sechs geht diese Woche an einen Künstler, den ich erst vor kurzem kennen- und lieben gelernt habe, dessen Produktionen mir aber richtig gut gefallen. Kryders Mix aus Big Room- und clubigem House ist einfach genial. Nicht umsonst wurde Aphrodite auf Axtone Records veröffentlicht...


#5 Mark Knight & Funkagenda - Man With The Red Face (Hardwell Remix)

Ein Progressive House-Revival erlebte am vergangenen Montag Mark Knights & Funkagendas Klassiker Man With The Red Face. Der gute alte Hardwell gab sich keine blöße, den Track zu Ehren Toolroom Records' zehnjährigem Jubiläum zu remixen, wobei er auch seine eigenen Wurzeln wiederentdeckte.


#4 Kids At The Bar - Double Helix
Mir vorher unbekannt, qualitativ aber nicht minder hochwertig zeigen die Kids At The Bar mit Double Helix, was sie draufhaben. Tolle Synths und starker Bass sichern den Jungs aus Oklahoma City einen soldien Platz vier!


#3 HIIO & John Dish -  Rock & Roll

Und erneut schaffen es die beiden Argentinier in die Top 3. Diesmal ist es ihre Kooperation mit John Dish, die, im wahrsten Sinne des Wortes, alles wegrockt. Zwar nicht ganz so stark wie HIIOs letzter Release Get Up auf Flamingo Records, dennoch die verdiente Bronzemedaille!


#2 Robin Thicke feat. T.I. & Pharell - Blurred Lines (DallasK Remix)

Wieder etwas älter, dennoch bärenstark! DallasKs Remix vom Hit Blurred Lines ist einfach so genial, das muss mindestens Platz zwei sein. Aber eben nur zwei...


#1 Mano Le Tough - Primative People (Tale Of Us Remix)

Zu diesem Track lässt sich einfach nur eines sagen: WOW! Mir war schon klar, dass das italienische Duo Tale Of Us gu ist, aber so gut?! Ihr Remix von Primative People ist einfach so unglaublich vielschichtig und gut produziert, dass man sich beim Anhören mit verschlossenen Augen wie in einer Traumwelt vorkommt. Mehr davon!

Samstag, 31. August 2013

Ant's Beats - Woche 2


#5 Joris Voorn - Ringo
 Joris Voorns melancholisches Meisterwerk landet diese Woche auf Platz 5. Gute Laune garantiert!


#4 Steve Aoki & Chris Lake & Tujamo - Boneless
Normalerweise bin ich ja kein großer Fan des Pseudo-Japanos, aber seine Arbeit mit Chris Lake & Tujamo kann sich wirklich hören lassen. Dennoch "nur" Platz 4 für Boneless.

#3 Showtek - Booyah
Showtek steht bei mir momentan ja sowieso hoch im Kurs. Tracks wie Cannonball und Slow Down sind einfach dermaßen gut (sogar so gut, dass sie sicherlich auch in dieser Rubrik nochmal auftauchen), sodass es kaum verwunderlich ist, dass auch ihr neuestes Werk mit We Are Loud und Sonny Wilson mein Gefallen findet. Zwar nichts großartig neues, aber gute Vocals und eine nette Drum & Bass-Einlage sorgen für einen soliden dritten Platz.

#2 Ten Snake - See Right Through (feat. Fiora)
Da stöbert man ein wenig durch die neuen Beatport-Releases und schon entdeckt man so ein Juwel. Ten Snakes Deep-House Collab mit Sängerin Fiora heimst sich völlig verdient den zweiten Platz ein!

#1 D.O.D - More Cowbell

Schon länger erhältlich, aber erst kürzlich entdeckt, nachdem mir D.O.D.s Track bereits bei Sandro Silvas Tommorowland-Aufritt aufgefallen war. Absoluter Abreiß-Tune, der mit geilen Synths und einer kleinen Prise Hardstyle-ähnlicher Beats zum spingen und tanzen einlädt.

Samstag, 24. August 2013

Ant's Beats - Woche 1


Darf ich vorstellen? Der erste Post im August! Ja, wir wissen, unser Output ist momentan etwas mager, das hat aber auch seine Gründe. Wir beide haben wenig Zeit und, zugegeben, auch keine Lust bzw. keinen vernünftigen Stoff, über den wir (mit genügend Spaß) schreiben könnten, deswegen habe ich mir gedacht: Wie wäre es mit einer neuen Rubrik? Einer Rubrik, die nicht allzu zeitaufwendig ist, dennoch den aktuellen Stand meines musikalischen Seins festhält. Eine Rubrik, die sich nicht um alt oder neu schert, sondern einfach nur meine musikalischen "Must-Hears" der aktuellen Woche in einem kleinen Ranking aufzeigt. Wie am Titel schon zu sehen ist, wird der Fokus hier vorrangig auf elektronische Musik gerichtet, Ausnahmen behalte ich mir dennoch vor. Also: Los geht's, mit Woche Numero 1!


#5 Moguai - When I Rock

Lange wurde Moguais neuestes Werk erwartet, endlich ist es da. Fesche Beats und coole Vocals - verdienter Platz 5!

#4 Kryder - Vyper

Eigentlich schon vor Monaten erschienen, trotzdem erst jetzt von mir entdeckt: Kryder mit seinem Track Vyper. Richtig Schmutzig!

#3 Mark Knight & D.Ramirez vs Underworld - Downpipe (Armin Van Buuren Remix)

Viele Anhänger aus den "alten" Zeiten Armin Van Buurens weinen ihrem Trance-König hinterher, weil er vermeintlich sein früheres Genre "verraten" haben soll. Da frage ich mich: Darf man nicht mal neues ausprobieren?! Ich zumindest finde seinen Remix des Klassikers Downpipe (2009) absolut gelungen!

#2 DVBBS & Borgeous - Tsunami

Ebenfalls lange gewartet wurde auf dieses Ding. Tsunami, auch im Original Mix leider etwas kurz, ist, ohne
jetzt große Umschweife zu machen, eine Bombe!

#1 HIIO - Get Up

Den verdienten "ersten ersten" Platz heimste sich diese Woche Get Up vom südamerikanischen Duo HIIO ein. Das Lied macht einfach so dermaßen Bock auf Party, dass es dafür keine Worte gibt. Weiterer Anspieltipp: Get Up From My Mama, ein Mashup von Alex Addea mit den Vocals von Will.I.Ams 'I Got It From My Mama'. Sehr geil!

Dienstag, 30. Juli 2013

This is Anthony's Madness!



Madness! So oft ich dieses eine Wort auch gehört habe, passt es doch irgendwie ganz gut zu dem, was vergangenes Wochenende im beschaulichen Städtchen Boom abspielte. Alles was es dazu benötigte, waren 200.000 Menschen aus aller Welt, die ihre Würdigkeit im gerade einmal einer Stunde dauernden Verkauf der schweineteuren Tickets bewiesen hatten und 13 Bühnen, auf denen mehrere Hundert DJs ihr Talent und die Liebe zur Musik bis auf das Äußerste zelebrieren konnten – nicht zu vergessen einen „Aftermovie“ der letztjährigen Zusammenkunft, der bis zum jetzigen Zeitpunkt, also ein paar Tage nach besagter „Madness“, sage und schreibe fast 85 Millionen Aufrufe generieren konnte.

Wer jetzt immer noch nicht weiß, von welchem Festival ich rede, hat das vergangene Jahr wohl in der Wüste verbracht – obwohl wahrscheinlich selbst da die einheimischen Nomaden-Völker zu den Beats internationaler House- und Elektro-Größen abtanzten…


Die Rede ist natürlich von Tomorrowland, dem mittlerweile größten Festival in Sachen elektronischer Tanzmusik.

Wie dem auch sei: Da weder ich, noch meine werte Mitbloggerin das Glück hatten irgendwie an Karten zu kommen, mussten wir uns zwangsläufig mit dem YouTube-Stream zufrieden geben. 

Hierzu erst einmal ein paar Worte: Die Zuschauer wurden mit jeweils zehn- bis 20-minütigen Ausschnitten von allerlei DJs bedient, dazwischen war Zeit für eine ca. fünf-minütige Pause, die mit mehr oder weniger gehaltreichen Interviews, Zusammenfassungen und, im wahrsten Sinne des Wortes, Rumgeturne gefüllt wurden. 

Mein eigentlicher Kritikpunkt liegt aber darin, dass die Macher des Streams, zumindest kam es mir so vor, mit aller Kraft versuchten, ein mögliches Hochladen kompletter Sets durch Dritte verhindern wollten. Das mag ja im ersten Moment ganz legitim erscheinen, allerdings verlor ich dadurch sehr oft jegliches „Live-Gefühl“, außerdem waren die Cuts teilweise extrem ungünstig gesetzt – so kam es oft vor, dass der jeweilige Auftritt direkt vor einem, oder, besser noch, in einem Drop unterbrochen wurde, anstatt noch ein paar Takte abzuwarten.

Positiv zu erwähnen ist wiederum der Umstand, dass die Veranstalter versuchten, möglichst viel zu zeigen und dem Zuschauer ein breites Spektrum an Genres zu präsentieren. Nichts desto trotz war es so unmöglich, ein bestimmtes Set über seine ganze Länge mit zu verfolgen, schließlich musste also das „Tomorrowland Radio“ als zeitweiliger Ersatz herhalten, der leider ebenfalls seine Macken hatte…

Wenden wir uns nun aber wieder dem angenehmeren Teil zu, und zwar dem Festival und der Musik an sich. Zugegeben braucht jemand, der sich ausgiebig mit elektronischer Musik beschäftigt, bei einem solch großen Ereignis in Sachen Kreativität und Songauswahl keine Wunder erwarten, trotzdem hatte auch das „Morgenland“  einige Überraschungen für mich parat, weshalb jetzt eine kleine Aufzählung der aus meiner Sicht fünf besten Sets folgt:

#5: Armin Van Buuren
  Der sympathische Niederländer, der nach der anfänglichen Ankündigung der Geburt seines Sohnes sichtlich aufgeregt war, widmete sein Set eben diesem Nachwuchs. Dass er dann auch noch ein ziemlich gutes Set raushaut, ist da nur noch zweitrangig.

#4: Superman vs Batman vs Iron Man
  Anfangs wurde noch gerätselt, wer die drei denn nun sein könnten. Als sie schließlich die Bühne betraten, erkannte man zumindest zwei von ihnen sofort. Laidback Luke, Sander Van Doorn und der mysteriöse Iron Man (Dimitri Vegas), der anfangs noch fälschlicherweise für Chuckie gehalten wurde, bedienten das Publikum mit einer interessanten Mischung aus neuem und alten, anfänglichen "Jungle-Beats" und progressiven House-Melodien.

#3: Avicii
  Bronze verdient hat sich auf jeden Fall Avicii, den ich eigentlich nicht so gerne mag, dessen Auftritt mich aber ziemlich überraschte. Eine imposante Licht-Show und ein guter Mix aus seinen, Verzeihung, Dudel-Melodien und einer ordentlichen Portion harter Electro-Beats ließen das Publikum eskalieren.

#2: Tommy Trash
  Was soll man zu diesem Kerl noch sagen? Grandiose Produktionen mit Sebastian Ingrosso, The Aston Shuffle und zahlreiche eigene Kunstwerke, ließen es erahnen, dass er in diesem Jahr ordentlich Gas geben würde. Trotz der teilweisen Innovationsarmut in der Szene ließ er seiner Kreativität freien Lauf und legte ein sehr geiles Set hin. Verdiener Platz 2, würde ich sagen!

#1: Steve Angello
So gut die bisher genannten Auftritte auch waren: Steve Angello war besser! Selbst im Tomorrowland Radio entfaltete das Set des Ex-Swedish House Mafiosi seine ganze Kraft und ließ mich mehrmals meinen fiktiven Hut ziehen. Was Herr Angello da teilweise rauskramte und in ein kongeniales Set einbaute, ist einfach phänomenal. Chapeau, Mr. Tommorowland!


Das war es also für dieses Jahr! Selbst ein unterirdisch schlechter Red Foo, der das Publikum (wieso auch immer sich dieses überhaupt entschied, einem fast 40-jährigen Teenager zu lauschen) mit Asi-Beats, iPad-Mixer und schlechtem Beatmatching vergewaltigte oder der peinliche Auftritt von Slash konnten meine Freude letztendlich in keinster Wiese schmälern. Wieso denn auch? Bei so einem geilen Festival mit tollen Leuten aus aller Welt und einer Armee von guten DJs kann man doch nur mitfeiern.

Ich würde sagen: Auf ein neues... vielleicht ja sogar Live vor Ort!

Tomorrowland im Netz:

Montag, 29. Juli 2013

This is Katy's Madness!


Und Madness war es allerdings! Am letzten Wochenende fand mit Tomorrowland im belgischen Boom eines der bekanntesten Musikfestivals der Welt statt, und wir waren nicht dabei...

Da der Bro und ich aber trotzdem nichts verpassen wollten, mussten wir uns mit dem Internetstream und Radio zufrieden geben. Und es war nichtsdestotrotz ein Fest - alte Bekannte wiedertreffen, sich ungefähr fünfmal unsterblich in sexy schwedische DJs verlieben, tausend neue Tracks kennenlernen, und das alles bei einer Atmosphäre, die sogar zuhause vor dem Bildschirm beispiellos und zauberhaft war. Dazu ein Bruder, der die 500 Kilometer Distanz zwischen uns wie einen Klacks aussehen lässt, indem er mir bestens  gelaunt drei Abende (und Nächte) virtuelle Gesellschaft leistet und wir zusammen vor dem Laptop feiern - was will man mehr!

Nun aber ohne Umscheife und mit der Aussicht auf einen ausführlichen Bericht von Anthony präsentiere ich hier meine persönlichen Song-Highlights dieses fantastischen Wochenendes:



Und da Spotify den guten Track partout noch nicht rausrücken möchte, hier stattdessen ein Soundcloud-Stream zum unfassbar fabulösen "Animals" vom (erst siebzehnjährigen!) Wunderkind Martin Garrix.



Daraus folgt meine To-Do-Liste für's nächste Jahr: vor Ort sein! Wenn wir es schaffen, in den ersten 35 Minuten Karten zu ergattern, denn so schnell waren die Tickets dieses Jahr ausverkauft.

Tomorrowland im Netz:

Freitag, 26. Juli 2013

Good Lorde!

Braucht ihr für's Wochenende noch ein paar frische Sommersounds? Da kann ich euch nur Lorde an's Herz legen!

Lana del Rey-typisch: Tennis Court

Obwohl gerade mal sechsehn Jahre jung, betört dieses Mädchen mit einer ausdrucksstarken Stimme und großer Atmosphäre - Lorde, mit bürgerlichem Namen Ella Yelich-O'Connor, kann in ihrem Heimatland Neuseeland schon mehrfache Nummer Eins-Hits und Platinauszeichnungen vorweisen und macht sich nun auf, den Rest der Welt zu erobern. Das Zeug dazu hat sie allemal!


Erinnert mich stimmentechnisch stark an Stings Tochter I Blame CocoRoyals

Lorde im Netz:

Sonntag, 14. Juli 2013

How to describe these Individuals? - "Sick", maybe?!



"Verdammt!", denke ich mir schon seit ein paar Tagen, "wieso bin ich so kreativlos und vermag es nicht, einen Anfang für die beiden zu finden?!"



Vielleicht ist es das! Vielleicht lassen sich die ehemaligen Musik-Studenten der Universität Utrecht gar nicht so recht beschreiben?! Zugegeben, die Niederländer erfinden das Rad nicht neu, kreieren aber einen Sound, den diverse Genre-Größen des Electro- und Progressive House' momentan etwas vermissen lassen. 

Versunken im Sumpf der "Festival-Beats", weiß sich das Genre im Moment nicht so recht weiter zu entwickeln. Wieso auch? Die kommerzielle Ausschlachtung läuft auf Hochtouren und ist - leider - erfolgreich. 


Da kommt mir der Kompromiss aus altem und neuem, aus beinahe tot getretenen "Pseudo-Abspack-Electro-Pop-Sounds" und raffinierten, technisch hoch versierten Melodien und Samples der Sick Individuals ganz gelegen. Die beiden Holländer wissen einfach, wie man die Leute zum Tanzen bringt, komponieren Big Room-Tunes zu 100% club-fähigen Melodien um.



Sick Individuals im Netz: