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Freitag, 2. Januar 2015

Verspätet, aber da - Meine Lieblinge des Jahres 2014

Nach ewiger Abstinenz von mir (und uns) gibt es hier nun endlich mal wieder ein Lebenszeichen. So sehr ich meine Aktivität hier auch zurückgeschraubt habe, die Musik ist und bleibt weiterhin ein großer Bestandteil meines Alltags. 2014 hat mir musikalisch sogar so gefallen, dass es eigentlich unmöglich wäre, ein komplettes und zufriedenstellendes Ranking zusammenzustellen. Versuchen möchte ich es trotzdem.

1. Sound Apparel - The Rad Baron
Ja, ich fange mit dem ersten Platz an, denn dieser Track hat es wirklich verdient (im wahrsten Sinne des Wortes) ganz oben zu stehen. Was Dmitry Bobrowsky alias Sound Apparel da kreiert hat grenzt einfach an Perfektion. "Mozart of Trance", so nennt man ihn. Und das meiner Meinung nach vollkommen zu Recht!


2. Allen Watts & Mike Van Fabio - Velvet Blue
Eigentlich wollte ich mich erst nicht zwischen den ersten beiden entscheiden, habe es aber doch getan. Musikalisch und technisch gesehen kommt Velvet Blue nämlich nicht ganz an The Red Baron heran. Was mich aber bei jedem Hören mitnimmt, aufbaut und absolut euphorisch macht ist die unglaublich gute Melodie und der "In your face"-Attitüde eben dieser. Ein verdienter zweiter Platz!

3. Jorn & Vito - Lazy Sundays
In der Sonne liegen, Drinks schlürfen und dieses Meisterstück hören - that's the dream! Von daher ist der Titel gar nicht mal so abwegig. Eine perfekte Kombination aus Euphorie und Melancholie. 

Solider Track von einem meiner Lieblingskünstler aus diesem Jahr. Hart, aber dennoch tolle Melodien dabei. So muss es sein!

Eigentlich könnte dieses Ding auch weiter oben stehen, mein Eindruck wurde allerdings etwas dadurch getrübt, dass Farzam, ein ziemlich talentierter 19-jähriger aus Deutschland, im Breakdown seines neuesten Tracks Narnia teilweise ein und die selben Synths und Snares benutzt. Nichtsdestotrotz bleibt sein Remix von Caldera eins der besten Stücke, die ich vergangenes Jahr zu hören bekam.

Schon etwas älter, aber dennoch gut: Audiens People Do Not Change zeigt auf, wie gut Progressiver House (mit Trance-Elementen) sein kann.

Ebenfalls nicht mehr das neuste, trotzdem darf es in meiner Jahresliste nicht fehlen!

Der erste Song in dieser Liste mit Breaking Bad-Anspielungen, wenn auch nicht ganz so offensichtlich wie beim Anderen. Dennoch ein verdienter Platz auf dieser Liste; das ist Uplifting Trance vom feinsten!

Dieses Ding zeigt auf, wie einfach doch Musik sein kann. Keine großartigen Drops oder Basslines, einfach nur Musik. Progressive/Deep House at it's best!

Die Meister der Melodien zeigen einmal mehr, was sie können. Schöne Vocals und eine unglaubliche Melodie, so muss das sein!

Einer meiner Geheimtipp-Künstler diesen Jahres, der einfach unglaublich viel Output hat. Der Indonesier hier mit seiner, meiner Meinung nach, besten Arbeit.

Progressive House wie er im Buche steht. Treibend, progressiv, aber dennoch nicht langweilig!

Hier nun Nummer zwei der Popkultur-Anspielungen. Wenn ich an die berühmte Rede des skrupellosen Chemikers denke, denk' ich immer auch... an diesen Song!

So geht Deep House! Klasse Track mit interessanten Tönen und 'ner gehörigen Portion... Deep.

So sehr sich Armin van Buuren auch hin zu Big Room Trance entwickelt, man muss ihm lassen, dass er mit seinem Label Who's Afraid Of 138?! echt gute Arbeit leistet. Zum Beispiel eben auch in Gestalt dieses Meisterwerks.

Einer meiner Lieblinge des letzten Jahres, wenn es um Big Room geht. Kräftig, laut und dennoch kreativ. Chapeau, Herr Winnel!

Jaja, der Meister des "Trouse". Wenngleich mir nicht alles gefällt, was der US-Amerikaner aktuell raushaut: Das hier ist geil!

Dieses mysteriöse Duo steht für Qualität. Zwar ist dieser Track fast schon drei Jahre alt, das ändert aber nichts an seiner Qualität. Ebenfalls hörenswert: Gravity (diesmal auch wirklich aus 2014).

Ich bin ja der Überzeugung, dass Trance mehr ist als bloß tanzbare Beats aus einem Computer. Als Beispiel nehme ich gerne dieses Teil!

Wir schließen ab mit hartem Trance und einem unglaublichen Breakdown. Ein würdiger "letzter" Platz!


Sonntag, 8. September 2013

Ant's Beats - Woche 3


#7 FIGHT CLVB & Aire Atlantica - Shout That

Diese Woche starten wir das Rennen mal mit ein paar mehr Kandidaten, was aber sicherlich niemandem schadet. Auf Platz sieben landet zumindest das "Experiment" von FIGHT CLVB und Aire Atlantica, eine Komposition aus hochgepitchten Vocals und heftigem Bass, die, zugegeben, nicht jedem gefallen wird. Mir schon!


#6 Kryder - Aphrodite

Platz sechs geht diese Woche an einen Künstler, den ich erst vor kurzem kennen- und lieben gelernt habe, dessen Produktionen mir aber richtig gut gefallen. Kryders Mix aus Big Room- und clubigem House ist einfach genial. Nicht umsonst wurde Aphrodite auf Axtone Records veröffentlicht...


#5 Mark Knight & Funkagenda - Man With The Red Face (Hardwell Remix)

Ein Progressive House-Revival erlebte am vergangenen Montag Mark Knights & Funkagendas Klassiker Man With The Red Face. Der gute alte Hardwell gab sich keine blöße, den Track zu Ehren Toolroom Records' zehnjährigem Jubiläum zu remixen, wobei er auch seine eigenen Wurzeln wiederentdeckte.


#4 Kids At The Bar - Double Helix
Mir vorher unbekannt, qualitativ aber nicht minder hochwertig zeigen die Kids At The Bar mit Double Helix, was sie draufhaben. Tolle Synths und starker Bass sichern den Jungs aus Oklahoma City einen soldien Platz vier!


#3 HIIO & John Dish -  Rock & Roll

Und erneut schaffen es die beiden Argentinier in die Top 3. Diesmal ist es ihre Kooperation mit John Dish, die, im wahrsten Sinne des Wortes, alles wegrockt. Zwar nicht ganz so stark wie HIIOs letzter Release Get Up auf Flamingo Records, dennoch die verdiente Bronzemedaille!


#2 Robin Thicke feat. T.I. & Pharell - Blurred Lines (DallasK Remix)

Wieder etwas älter, dennoch bärenstark! DallasKs Remix vom Hit Blurred Lines ist einfach so genial, das muss mindestens Platz zwei sein. Aber eben nur zwei...


#1 Mano Le Tough - Primative People (Tale Of Us Remix)

Zu diesem Track lässt sich einfach nur eines sagen: WOW! Mir war schon klar, dass das italienische Duo Tale Of Us gu ist, aber so gut?! Ihr Remix von Primative People ist einfach so unglaublich vielschichtig und gut produziert, dass man sich beim Anhören mit verschlossenen Augen wie in einer Traumwelt vorkommt. Mehr davon!

Samstag, 31. August 2013

Ant's Beats - Woche 2


#5 Joris Voorn - Ringo
 Joris Voorns melancholisches Meisterwerk landet diese Woche auf Platz 5. Gute Laune garantiert!


#4 Steve Aoki & Chris Lake & Tujamo - Boneless
Normalerweise bin ich ja kein großer Fan des Pseudo-Japanos, aber seine Arbeit mit Chris Lake & Tujamo kann sich wirklich hören lassen. Dennoch "nur" Platz 4 für Boneless.

#3 Showtek - Booyah
Showtek steht bei mir momentan ja sowieso hoch im Kurs. Tracks wie Cannonball und Slow Down sind einfach dermaßen gut (sogar so gut, dass sie sicherlich auch in dieser Rubrik nochmal auftauchen), sodass es kaum verwunderlich ist, dass auch ihr neuestes Werk mit We Are Loud und Sonny Wilson mein Gefallen findet. Zwar nichts großartig neues, aber gute Vocals und eine nette Drum & Bass-Einlage sorgen für einen soliden dritten Platz.

#2 Ten Snake - See Right Through (feat. Fiora)
Da stöbert man ein wenig durch die neuen Beatport-Releases und schon entdeckt man so ein Juwel. Ten Snakes Deep-House Collab mit Sängerin Fiora heimst sich völlig verdient den zweiten Platz ein!

#1 D.O.D - More Cowbell

Schon länger erhältlich, aber erst kürzlich entdeckt, nachdem mir D.O.D.s Track bereits bei Sandro Silvas Tommorowland-Aufritt aufgefallen war. Absoluter Abreiß-Tune, der mit geilen Synths und einer kleinen Prise Hardstyle-ähnlicher Beats zum spingen und tanzen einlädt.

Samstag, 24. August 2013

Ant's Beats - Woche 1


Darf ich vorstellen? Der erste Post im August! Ja, wir wissen, unser Output ist momentan etwas mager, das hat aber auch seine Gründe. Wir beide haben wenig Zeit und, zugegeben, auch keine Lust bzw. keinen vernünftigen Stoff, über den wir (mit genügend Spaß) schreiben könnten, deswegen habe ich mir gedacht: Wie wäre es mit einer neuen Rubrik? Einer Rubrik, die nicht allzu zeitaufwendig ist, dennoch den aktuellen Stand meines musikalischen Seins festhält. Eine Rubrik, die sich nicht um alt oder neu schert, sondern einfach nur meine musikalischen "Must-Hears" der aktuellen Woche in einem kleinen Ranking aufzeigt. Wie am Titel schon zu sehen ist, wird der Fokus hier vorrangig auf elektronische Musik gerichtet, Ausnahmen behalte ich mir dennoch vor. Also: Los geht's, mit Woche Numero 1!


#5 Moguai - When I Rock

Lange wurde Moguais neuestes Werk erwartet, endlich ist es da. Fesche Beats und coole Vocals - verdienter Platz 5!

#4 Kryder - Vyper

Eigentlich schon vor Monaten erschienen, trotzdem erst jetzt von mir entdeckt: Kryder mit seinem Track Vyper. Richtig Schmutzig!

#3 Mark Knight & D.Ramirez vs Underworld - Downpipe (Armin Van Buuren Remix)

Viele Anhänger aus den "alten" Zeiten Armin Van Buurens weinen ihrem Trance-König hinterher, weil er vermeintlich sein früheres Genre "verraten" haben soll. Da frage ich mich: Darf man nicht mal neues ausprobieren?! Ich zumindest finde seinen Remix des Klassikers Downpipe (2009) absolut gelungen!

#2 DVBBS & Borgeous - Tsunami

Ebenfalls lange gewartet wurde auf dieses Ding. Tsunami, auch im Original Mix leider etwas kurz, ist, ohne
jetzt große Umschweife zu machen, eine Bombe!

#1 HIIO - Get Up

Den verdienten "ersten ersten" Platz heimste sich diese Woche Get Up vom südamerikanischen Duo HIIO ein. Das Lied macht einfach so dermaßen Bock auf Party, dass es dafür keine Worte gibt. Weiterer Anspieltipp: Get Up From My Mama, ein Mashup von Alex Addea mit den Vocals von Will.I.Ams 'I Got It From My Mama'. Sehr geil!

Sonntag, 14. Juli 2013

How to describe these Individuals? - "Sick", maybe?!



"Verdammt!", denke ich mir schon seit ein paar Tagen, "wieso bin ich so kreativlos und vermag es nicht, einen Anfang für die beiden zu finden?!"



Vielleicht ist es das! Vielleicht lassen sich die ehemaligen Musik-Studenten der Universität Utrecht gar nicht so recht beschreiben?! Zugegeben, die Niederländer erfinden das Rad nicht neu, kreieren aber einen Sound, den diverse Genre-Größen des Electro- und Progressive House' momentan etwas vermissen lassen. 

Versunken im Sumpf der "Festival-Beats", weiß sich das Genre im Moment nicht so recht weiter zu entwickeln. Wieso auch? Die kommerzielle Ausschlachtung läuft auf Hochtouren und ist - leider - erfolgreich. 


Da kommt mir der Kompromiss aus altem und neuem, aus beinahe tot getretenen "Pseudo-Abspack-Electro-Pop-Sounds" und raffinierten, technisch hoch versierten Melodien und Samples der Sick Individuals ganz gelegen. Die beiden Holländer wissen einfach, wie man die Leute zum Tanzen bringt, komponieren Big Room-Tunes zu 100% club-fähigen Melodien um.



Sick Individuals im Netz: